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Psychologie & Neurowissenschaft
für den Alltag


Identität, Ego & Ego-Dissolution aus psychologischer und neurowissenschaftlicher Perspektive
Warum Identität so wichtig für Wohlbefinden ist Identität ist im Grunde das „innere Betriebssystem“ unseres Denkens, Fühlens und Handelns. Sie gibt uns ein Gefühl von Wer bin ich? , das unsere Wahrnehmung der Welt strukturiert und Erlebnisse in eine zusammenhängende Geschichte einbettet. Ein stabiles Selbstbild hilft uns, Erfahrungen zu ordnen, gibt Sicherheit und Orientierung im Alltag. Wenn jedoch dieses innere Betriebssystem – das Ego – überaktiv ist, kann das unser Wohlbe

Ruslan Spartakov
vor 5 Tagen22 Min. Lesezeit


Gewohnheiten bilden & verändern: Effektives Habit-Toolkit für Alltag & Verhalten
1. Warum sich das neue Jahr so gut für Gewohnheiten eignet Der Jahreswechsel hat etwas Eigenartiges. Plötzlich halten wir inne. Wir blicken zurück, ziehen innerlich Bilanz und schauen nach vorn. Nicht, weil sich objektiv über Nacht alles ändert, sondern weil unser Gehirn Zeitmarken liebt. „Neues Jahr“ fühlt sich an wie ein gedanklicher Neustart. Ein leerer Kalender. Ein frischer Abschnitt. Und genau deshalb tauchen jetzt überall dieselben Fragen auf: Was möchte ich verändern?

Ruslan Spartakov
8. Jan.27 Min. Lesezeit


Neurowissenschaftliche Achtsamkeit: Wie Präsenz & Klarheit im Gehirn entstehen
Achtsamkeit lässt sich am besten als bewusste, nicht-wertende Aufmerksamkeit im gegenwärtigen Moment beschreiben und sie ist weniger eine einzelne Technik als vielmehr ein Modus, in den unser Nervensystem schalten kann. Neurowissenschaftlich zeigen Studien, dass Achtsamkeitsübungen bestimmte Hirnnetzwerke und Regionen gezielt beeinflussen. So wird das Default Mode Network (DMN), also das Netzwerk für Grübeln und selbstbezogenes Denken, in seiner Aktivität gedrosselt. Dadurch

Ruslan Spartakov
29. Nov. 202543 Min. Lesezeit


Das Nervensystem verstehen: Stress, Regulation und Selbstwirksamkeit
Stell dir vor, du sitzt im dichten Berufsverkehr, der Wagen vor dir ruckelt vor und zurück, dahinter hupt ein genervter Autofahrer unaufhörlich und du spürst, wie dein Herz rast und die Wut in dir hochkriecht. Später fragst du dich: Warum reagiert mein Körper so heftig auf eine Situation, die eigentlich harmlos ist? Oder erinnere dich an eine wichtige Präsentation: Plötzlich blockiert dein Gehirn, du sitzt stumm da wie versteinert, das Herz pocht wild und im Kopf ist nur gähn

Ruslan Spartakov
22. Nov. 202523 Min. Lesezeit


Neurobiologische Wege aus Depression: Praktisches Toolkit zur Selbstregulation
Depression ist nicht bloß „schlechte Laune“. Sie geht mit messbaren Veränderungen im Gehirn einher. So zeigen Studien eine Hypofunktion des Belohnungssystems: Dopamin, unser Motivations-Neurotransmitter, ist oft im Mangel. Auch der präfrontale Cortex (zuständig für Planung und Impulskontrolle) und der Hippocampus (Gedächtnis und Emotionsregulation) sind bei Depression heruntergefahren. Bei schweren Verläufen findet man sogar physische Veränderungen, z. B. weniger unterstützen

Ruslan Spartakov
15. Nov. 202522 Min. Lesezeit
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